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> > 1. IPTV ist nicht gleich Fernsehen über das Internet. Es ist
> > Fernsehen über das Internet Protokoll (IP). D.h. Anschlussanbieter
> > und Diensteanbieter sind identisch (Idee von Triple Play, alles aus
> > einer Hand) => die Bindung an den Anschlussanbieter vergrößert sich
> > und dies ist von der Telekom z.B. so gewollt.
>
> d.h. auf Angebote anderer Anbieter, die nicht auf Telekoms M$ TV IPTV
> Platform laufen, kann man nicht zugreifen?
Genau.
DSL von Telekom => IPTV von Telekom,
DSL von Hansenet => IPTV von Hansenet etc.
Das gilt alles für Broadcast TV.
Video on Demand kann prinzipiell auch über das Internet angeboten
werden (wird es ja auch heute, allerdings wird der Film meist lokal
zwischengespeichert, das ist bei VoD über den eigenen Anbieter nicht
nötig).
>
> > 2. IPTV funktioniert immer über Multicast. Anders wären die
> > Datenmenge nicht zu transportieren. Das heißt aber nicht, daß nicht
> > auch Unicast-Verbindungen zur Erfassung von Sehgewohnheiten aufgebaut
> > werden. Diese sind aber sehr schmalbandig. Die Streams gehen über
> > Multicast.
>
> Aber wie machen die bei Multicast dann zeitversetztes Fernsehen? Dann
> müsste doch die Settop-Box o.dgl., auf der M$ TV IPTV Edition läuft,
> den Stream aufzeichnen.
Zeitversetztes Fernsehen wird es immer nur mit einer lokalen Lösung
(also z.B. Settop-Box mit Festplatte) geben. Ist dann aber auch kein
Problem.
>
> “Ein Empfang des Fernsehsignals aus dem Internet mit dem normalen
> Computer ist nach Angaben eines Telekom-Sprechers nicht möglich.” :-( >
OK. Technisch ist das möglich. Offenbar aber nicht gewünscht. Die
Telekom kann dies wirksam verhindern. Da aber auch Premiere immer
wieder mal von PCs mit SAT-Karte und entsprechenden Aufwand ohne Abo
gesehen werden kann, wird es auch Lösungen geben IPTV mit jedem PC
und entsprechenden Aufwand zu sehen.

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