fernsehen > Bietet jedoch DAB Vorteile wie […] besserer Empfang bei großen Geschwindigkeiten
> > >
> > > Ist das eine Vermutung oder eine Behauptung?
> >
> > Zumindest auf der letzten IFA hieß es, DVB-T sei zum damaligen
> > Zeitpunkt maximal bis 40 km/h sicher geeignet - und in dieser
> > Hinsicht DAB unterlegen. Wie das aktuell ist, wird sich in ein paar
> > Wochen zeigen.
>
> Mit entsprechendem Aufwand (Diversity-Empfänger) funktioniert der
> DVB-T-Empfang bis etwa 150 km/h,
> DAB-Empfang funktioniert allerdings bis 250 km/h oder sogar mehr.
Sorry, aber ich kann die Geschichte mit den unterschiedlichen
Geschwindigkeiten allmählich nicht mehr hören:
Sowohl DAB als auch DVB-T verwenden das OFDM-Verfahren und haben
ungefähr den gleichen Trägerabstand. Beim Mobilempfang führt dann die
Dopplerverschiebung zu Störungen, die bei beiden Verfahren etwa
gleich stark sind.
Die unterschiedliche Geschwindigkeit kommt einzig und allein von der
unterschiedlichen Trägerfrequenz.
DAB (Mode 1, Kanal 12) hat etwa 250 MHz. Bei DVB-T (8k Mode) auf
Kanal 25, liegt die Frequenz bei ca. 500 MHz. Um die gleiche
Doppler-Störung wie bei DAB zu erreichen, muß/kann ich aber nur halb
so schnell fahren.
Einfache Physik, aber Sache mit der Geschwindigkeit wird vom
DAB-Marketing hervorragend verkauft!!!
Und falls mir jetzt noch einer mit der Fehlerkorrektur von DAB kommt:
Die “Unequal Error Protection” von DAB kann ich nur bei Audio
verwenden und hilft bei Video über DAB (DMB) nichts. Lediglich das
Zeitinterleaving wirkt sich positiv auf den Mobilempfang aus. Aber so
was ähnliches gibt es auch bei DVB-H (im MPEG-Transportstream).
Ob DVB-H oder DMB gewinnt, hängt letztlich davon ab, ob sich Nokia
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