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fernsehenigt bitte, aber das Problem sind nicht die Nachrichten.
Diese zeigen zwar fleissig Horrorszenen, die möglicherweise
abstumpfen, aber das bringt niemanden dazu, loszuschlagen - höchstens
dazu, hinzugucken und zuzuschauen.
Das ist der Kern das Lösungsverhalten, das vorgelebt wird.
: “Kinder können unterscheiden zwischen Realität und Film” :
Sicherlich können sie das. Aber dennoch lernen sie, das die übliche
Methode im Fernsehen, einen Konflikt zu lösen, sich abzureagieren
oder seine schlechte Laune auszulassen, eben Gewalt ist. Und seien es
nun japanische Zeichentrick Filme, us-amerikanische Serien oder was
auch immer - es zeigt “Gewalt ist normal”.
Und selbst wenn ein Kind unterscheiden kann zwischen Film und
Realität, so muss trotzdem jemand da sein, der ihm den Unterschied
erklaert, mit ihm redet und die Unterschiede erklaert. Und der dem
Kind auch sagt, das es NICHT richtig ist, was es da sieht.
Was hilft es, wenn das Kind weiss, das in Realität der Unterlegene
evtl. nicht wieder aufsteht und schwer verletzt oder gar tot ist -
wenn das Kind die Lösung trotzdem als angemessen betrachtet.
Was den Typen in Erfurt angeht - hat er ebenfalls gelernt, wie nett
und einfach es doch ist, mal die Luft rauszulassen, und dem Hass mal
so richtig freien Lauf zu lassen.
“Für heute ist es genug” … mit diesem Zitat beschloss er, den einen
Lehrer, der in konfrontiert hat, nicht mehr umzubringen. Denkt mal
darüber nach, was DAS für eine Motivation andeutet.
Gruss, Ranger

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