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> Das arachische Faustrecht des Stärkeren wird von KEINEM
> Ethikkonzept anerkannt.
Doch, doch. Unter anderem die von Dir unten angesprochene
sozialdarwinistische Vorstellung hat genau das als wahr, gut und
somit ethisch beschrieben. Sie hat ja im Gegenteil das “unnötige
Verlängern schwachen Lebens” als schlecht und unethisch betrachtet.
Und weitergehend - und dazu bedarf es keiner rassistischen,
sexistischen etc. Einstellungen - können wir feststellen, daß das
Konzept des “Kulturkampfes” auch eine Weiterentwicklung der Dinge
darstellt und nicht nur Leid, Krieg, Tod und Folter bringt.
Menschliche Kulturen blühten u.a. auf durch Einsatz von Ackerbau und
Viehzucht. “Niedere Kulturen” wurden einfach verdrängt, und das lässt
sich doch reduzieren auf das Prinzip des Faustrechts - Stärke kann ja
auch technologisch sein und den technologisch Schwächeren verdängen /
unterwerfen. Das gilt ebenso für Wirtschaftssysteme, Rechtssysteme,
etc.
So wie es einige auch als unnütz betrachten, “bedrohte Kulturen” zu
retten (”wozu retten, das dem Untergang geweiht ist”), wenn diese
faktisch nicht gut genug waren, sich durchzusetzen und eine Symbiose
für andere nicht nützlich erscheint. Das sind ja nicht immer
“bedrohte Völker” und Eingeborenenstämme, denen Shell die
Lebensgrundlagen verseucht, sondern das trifft auch auf autoritäre
Systeme zu, die kriegerisch verdrängt wurden und einem bspw.
liberalerem System unterlegen waren.
Und in diesen Fällen ist das Faustrecht - theoretisch wie praktisch -
akzeptierte Ethik, die innerlich logisch begründet werden kann.
Du vergisst vermutlich folgendes: Logik ist ein System von
Grundelementen und Bildungsregeln. Und abhängig davon was Du als
Grundelemente und Regeln erstellst, erhälst Du “lediglich” die
Aussage, ob Schlüsse den Regeln entsprechen (durch sie gebildet
werden können), abgeschlossen sind (eine Schlußfolgerung liegt im
Wertebereich), etc.
> >meint Ethik also den Versuch, theoretische Logikspielereien
> >auf universalistische Praxis zu überbragen. Solche
> >Versuche sind schon vom Ansatz her “nicht relevant”.
>
> So dachten und denken seit jeher alle Deine Gesinnungsgenossen,
> z.B. Nazis oder religiöse Fanatiker.
Du bist verdammt anmaßend und von Dir überzeugt. Eher ist es so, daß
Du in diese Kategorie hineinfällst (Gemüse-Hitler, Möhren-Papst),
denn es ist nicht relevant was Du an theoretischen Gehirnverrenkungen
unternimmst sondern was Du praktisch tust. Und da sehe ich nur, daß
Du tatsächlich plumpe(!) Logikspielereien nimmst und daraus
ableitest, wie andere Leute zu sein haben, ihnen Vorschriften machst,
sie beschimpfst. Du bist durch und durch totalitär (auch und gerade
dort, wo Du von “guten Motiven” getrieben bist), Deine Rechthaberei
ist die Grundlage autoritär veranlagter Mitläufer und ideologisch
untermauerter Massenmörder. Und wenn es soweit ist, dann wird die
“strenge Ethik” mal gerade auf “Praxis” umgebogen und mit voller
Überzeugung “es für die Sache zu tun, schlimm aber notwendig” ein
neues Auschwitz eingerichtet.
> >der jüdisch/christliche Monotheismus.
>
> Eine Abhandlung über die ethisch inakzeptablen Folgen von
> religiösem Wahn und -Führerkult würde dieses Thema bei weitem
> sprengen.
>
> Siehe zum Einstieg:
>
> http://www.antispe.de/txt/verbrechen.html
“Karlheinz Deschner ist Deutschland schärfster Religions- und
Kirchenkritiker. Bekannt ist vor allem sein auf zehn Bände angelegtes
Hauptwerk

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