Search

fernsehen mal pruefen, ob dieser merkwuerdigen
TV-Wissenschaft noch folgen kann.
> Völlig richtig! Und in Wirklichkeit ist es noch Etwas komplizierter.
> Eigentlich ist auch beim Analogfernsehen die genaue Anzahl der
> Bildpunkte (Pixel) definiert, und zwar nach der CCIR-Norm. Bei PAL
> z.B. zu 4/3×625x(1-0,08) x 625x(1-0,08), also ungefähr 767×575=440833
> Bildpunkte.
OK, es wurde also definiert, dass die horizontale
Aufloesung gleich der vertikalen sein solle. Eine
klare technische Spezifikation.
> Das ergibt eine maximale Bildsignalfrequenz von 7,3MHz. Wegen des
> endlichen Strahldurchmessers der Bildröhren reduziert sich jedoch die
> Vertikalauflösung. Und mit einem Kell-Faktor von ca. K=2/3 wird dann
> die max. Videobandbreite 5MHz, wie sie auch in der CCIR-Norm
> festgelegt ist.
Was hat die blosse Endlichkeit des Strahldurchmessers
mit der Vertikalaufloesung zu? Was es mit dem
Kellfaktor fuer eine Bewandnis hat, musste ich
nachschlagen: der gibt laut Wikipedia die gefuehlte
Zeilenzahl beim Zeilensprungverfahren gegenueber der
tatsaechlichen an. (Damit scheinen die Techniker einen
gewissen Einfluss auf die Programmmacher gehabt zu
haben. Im Wetterbericht kriegt man auch immer wieder
etwas von der ‘gefuehlten Temperator’ erzaehlt.) Und
um der oben genannten Spezifikation zu genuegen,
wird die tatsaechliche Horizontalaufloesung der
gefuehlten Vertikalaufloesung angepasst.
Sieht mir eher aus wie ein Blick in die Kristallkugel,
als nach Kalkulation. Aber ich mache zur Zeit etwas
ganz aehnliches :-) > Auch vertikal ist nicht wirklich jede (sichtbare) Zeile nutzbar, so
> dass unter praktischen Verhältnissen etwa eine Auflösung von 520×400
> erreichbar ist, die jedoch nur sehr wenige Fernseher überhaupt
> darstellen können.
Wieso eigentlich nicht? Ich kann mich erinnern, dass
ich mit einer Lupe auf dem Bildschirm meines alten
S/W-Fernsehers dunkle Streifen erkennen konnte, selbst
wenn die Bildhoehe so verringert war, dass man Teile
der Austastluecke sehen konnte. An etwaiger Ueberlappung
scheint’s nicht zu liegen. Ein zu grobes Farbraster
mittelmaessiger Bildroehren?
> Wer schon einmal ein analoges Kamerabild direkt
> auf einem analogen Studiomonitor gesehen hat, fragt sich sowieso,
> warum die digitale DVD-Qualität eigentlich so schlecht ist ;-)).
Wer schon mal im Kino war, den duerften die
Qualitaetsunterschiede von Fernsehern kaltlassen :-) > Na ja, dann muss das Bild aber wirklich übel aussehen ;-).
Ich stelle keine allzu grossen Anforderungen an
die Bildqualitaet der Flimmerkiste.
> Die am
> meisten auffälligen Artefakte ergeben sich bei schnellen Bildwechseln
> (->Stufenbildung),
Die sind mir noch nie aufgefallen.
> sowie bei gleichmäßigen Flächen (z.B. Himmel) wo
> dann große Quadrate auffallen.
Die sieht man auf dem LC-Display besonders deutlich.
Da hilft nur Training im Ignorieren. Da sowas meist
den Hintergrund betrifft, stoert’s mich nicht mehr.
Alles Gewohnheit. An leicht verscheites Analog-TV
gewoehnt man sich auch sehr rasch.
> Neun Programme wären (bei gescheiter Frequenzzuweisung) auch analog
> möglich gewesen. Aber das wäre (für die Betreiber) teurer geworden.
Das mit der gescheiten Frequenzzuweisung ist so
eine Sache. Da haben zu viele Leute ein Woertchen
mitzureden, die fuer ihre jeweilige Interessengruppe
das Maximum auf Kosten der anderen herausholen wollen.
Sie waere deshalb nur in einer globalen Diktatur
moeglich.
> Und da für die zusätzlichen Programme nur die “Privaten” in Frage
> kommen, war das für diese (mangels Werbefläche) in ländlichen
> Gegenden halt uninteressant.
Wenn die Kommerziellen nicht wollten, haette man
den Leuten JWD ja auch Arte, 3sat und ein paar
andere 3. Programme geben koennen. Das waere
sogar ein prima Standortvorteil: das
Verbloedungspotential waere deutlich geringer.
In Scharen waeren um das geistige Wohl ihrer
Kinder besorgte Eltern in strukturschwache
Regionen umgesiedelt.
> Und es ist für die Privaten immer noch uninteressant, da der durch
> die Digitalübertragung erreichte Kostenvorteil *nicht* entsprechend
> weitergegeben wird. Wenn sich das nicht ändert, wird (von
> Ballungszentren abgesehen) DVB-T wohl ausschließlich ein *nur*
> öffentlich-rechtliches Fernsehen bleiben.
Nicht nur DVB-T sondern das gesamte terrestrische
Fernsehen steht in den Randregionen auf dem Spiel.
Es ist einfach billiger drei Programme auf einem
Kanal mit verminderter Sendeleistung auszustrahlen,
als analog auf drei Frequenzen. Deswegen: entweder
DVB-T oder gar nicht.
> OK, manche Kabelbetreiber liefen wirklich eine schlechte Qualität.
> Aber wenn man ohnehin den Schritt zu Settop-Boxen macht (mit der
> Umstellung bei der Bedienung), dann wäre es logischer gleich zu DVB-S
> zu wechseln. Der Mehraufwand (Sternverkabelung, Multischalter) ist
> dann auch nicht mehr so groß, um so größer sind dafür die Vorteile.
> Auch ein funktionierendes Digitalradio ist bereits vorhanden. Und
> wenn man nicht das Letzte an Störspannungsabstand herausholen will,
> reichen bereits sehr kleine und wirklich unauffällige Schüsseln.
Sie wollten keine Schuessel und bei der DVB-T-
Loesung beschraenkte sich der Installationsaufwand
auf ein Loch in der Decke zum Dachboden, eins
in der Wand zur ersten Antennensteckdose, ein
Stueck Kabel in einem Einbauschrank und das
Kappen der Verbindung zu Kabelanschluss am anderen
Ende des im Haus verlaegten Antennekabels.
> Ganz schön mutig, wo SAT und Kabel bereits (ganz grob) je 45%
> Marktanteil haben ;-). Erklärtes Ziel der Sender war es sicherlich
> höhere Übertragungskosten auszuhandeln. Und dieser Schuss ging
> offensichtlich nach hinten los, da die Privaten in vielen Gebieten
> bereits ganz ausgestiegen sind. Und nur mit den GEZ-Gebühren, …
Die Uebertragunskosten fliessen aber nicht in
die Taschen der oeffentlich-rechtlichen Sender,
sondern in die der Telekom, die die meisten
Sendeanlagen betreibt. Ein paar gehoeren auch
der ARD, aber die nutzt sie selber.
MfG

Falsch! - Das Fernsehen brachte seinem Erfinder ke…

Posted by admin on September 3rd, 2008

fernsehenste im Regelbetrieb ausgestrahlte deutsche Fernsehprogramm -
> das aber auch nur Nazi-Parteibonzen sehen konnte und ein paar
> Berliner in Fernsehstuben - benutzte eben *keine* Nipkow-Scheiben
> mehr.
Falsch!
> Da hätte man weder Sport sehen können noch wären die Sportler
> beim Abtasten nicht verglüht. Sondern Filmabtastung und elektronische
> Kameras.
Du schreibst - wie immer, aus Unwissenheit - völligen Blödsinn!
Es gab sehr wohl Sportübertragungen im Fernsehen lange vor der
Einführung der elektronischen Kameras im Jahre 1936. Eingesetzt wurde
hierzu das so genannte ‘Zwischenfilmverfahren’. Bei diesem Verfahren
wird eine gewöhnliche Filmkamera für Kinofilm verwendet. Diese waren
damals schon sehr weit entwickelt, sonst hätte es ja auch kein Kino
geben können. Die Kamera wurde auf einem LKW-Dach montiert und
belichtete gewöhnlichen Kinofilm. Der Film wurde aber nicht, wie
üblich, nach dem Belichten wieder auf eine Spule aufgewickelt,
sondern über einen lichtdichten Schacht ins Innere des LKW geführt.
Dort durchlief er eine Schnellentwicklungsmaschine und wurde noch
nass mittels eines Filmabtasters mit _Nipkowscheibe_ abgestastet und
gesendet. Die durch den Entwicklungsvorgang bedingte Zeitverzögerung
war so kurz, dass man zu Recht von live Übertragung sprechen konnte.
Friedensminister

Re: Aldi belangen? - Fernsehen am PC mit Tücken

Posted by admin on September 1st, 2008

fernsehen
>
> wie ich gerade in der neuen c’t lese, ist die TV-Karte von Aldi
> wohl
> definitiv nicht Stereo-tauglich. Das allerdings steht ausdrücklich
> auf
> der Verpackung. Und ich dachte, es läge an meinen Ohren, dass ich
> keinen Stereo-Effekt wahrnehme…
>
> Eigentlich bin ich mit der Karte ganz zufrieden, aber das kann’s ja
> wohl nicht sein. Ist ein Reklamation bei Aldi möglich, wird die c’t
> darüber berichten oder gibt’s sonstige Tipps zum weiteren Vorgehen?
>
> mfg, poppi

fernsehenGenau meine Erfahrung.
> > Nur in Sachen Service ist ein Laden mit Ebay vergleichbar. Der
> ist
> > nämlich nicht vorhanden. Allerings kann man sich in einige Läden
> > kostenfrei Beratung holen und schaut dann wo man das was man
> > braucht am
> > günstigsten bekommt.
>
> Es sind genau solche “Schlaumeier” wie du, die den Fachhandel
> in Deutschland das Garaus machen.
> Kostenlose qualifizerte Beratung als Selbstverständlichkeit
> erwarten
> und dann beim Kistenschieber kaufen.
> Aber dann über die Servicewüste Deutschland beschwehren.
>
> Hubin
ACK.
Geschürt wird das Ganze leider auch von vielen (Krawall)Fernsehsendern
und vielen Radiosendern (Jeder, der nicht bis zum letzten schachert,
ist doof)
Und
genau diese ‘Medien’ sind es dann meist auch, die sich über den
acho-so-schlechten
Service beschweren.
Habe selbst in einem Teppich-und-Böden-Geschäft eine lustige
Begebenheit gesehen.
Ein Restposten PVC-Boden war ziemlich stark reduziert
(<10DM/Quadratmeter), ungefähr (1/3) des Preises vergleichbarer Böden
in anderen Designs.
Ein anderer Kunde wollte aber trotzdem noch Rabatt heraushandeln mit
der Begründung, daß ‘man ja jetzt handeln dürfe’ (Selbigen Schwachsinn
habe ich auch in anderen Geschäften in letzter Zeit öfters gehört: “Ich
wills billiger” - “warum ?” - “weil man ja jetzt handeln darf”)
Besagter PVC-Interessent ist dann nach einigen Minuten des Lametierens
ziemlich empört abgezogen (ohne Boden), da ihm sein gottgegebenes recht
auf Nachlaß verwehrt wurde

Kurz und schmerzlos - Ferkeleien im Privat-Fernsehen

Posted by admin on August 27th, 2008

fernsehenpersönlich würde es übrigens ablehnen, einen Schimpansen oder
> Delphin zu töten. Aber wenn einer dämlichen Kuh ein Bolzenschußgerät
> an den Kopf gehalten wird, hätte ich kein Problem für eine
> wohlschmeckende Mahlzeit selber abzudrücken. (Das Tier müßte dafür
> nicht leiden!)
>
> Das läßt sich alles kurz und schmerzlos erledigen. Es muß nicht
> unbedingt ein Tier dabei leiden.
Wer Leiden oder etymologisch eigentlich besser Schmerzen als
Ausgangspunkt für praktische Philosophie nimmt, landet unweigerlich
(Beispiel Buddhismus, Beispiel Schopenhauer) bei der Ablehnung des
Lebens. Tatsächlich ist Lustschmerz keine Perversion, sondern die
Unterschiede sind - sagen wir mal - fließend.
Wenn ich eins meiner Hühner geschlachtet habe, habe ich es vorher im
Arm gehalten, gestreichelt, mich verabschiedet: das war nie “kurz und
schmerzlos” weder für mich, noch fürs Huhn. Und was deine Vorliebe
für kluge Tiere wie Delfine angeht: auch Hühner sind nicht wirklich
dumme Hühner…
Gruß
KHeck

So klappts! - Das Fernsehen brachte seinem Erfinder ke…

Posted by admin on August 27th, 2008

fernsehenie Angabe ‘zwischen 1923 und 1931′ stimmt so nicht ganz. Wie
> ich schon schrieb, entstand die erste Röhre Zworkins zwar 1923, sie
> war aber wegen großer Schwierigkeiten bei der Herstellung nicht in
> Serie produzierbar.
> 1927 stellte Farnsworth seine ‘Image Dissection Tube’ vor, die zu
> Anfang aber auch nicht wirklich brauchbar war. Im Gegensatz zu
> Zworkin entwickelte Farnsworth seine Röhre aber trotzdem
> kontinuierlich weiter und hatte seine Bildaufnahmeröhre ca. 1930 in
> einen bereits brauchbaren Stand versetzt. RCA schickte Zworkin zu
> Farnsworth und versuchte, nachdem Zworkin die Farnsworthsche Röhre
> für gut befunden hatte, Farnsworth die Patente für diese Röhre
> abzukaufen und die Röhre herzustellen. Farnsworth verhielt sich aber
> bockbeinig und glaubte in Selbstüberschätzung, das zukünftige
> Geschäft mit dem Fernsehen auf eigene Faust unternehmen zu können und
> verkaufte die Patente nicht.
Kann man aber auch verstehen, wenn man denkt, reich werden zu können
> Erst darauf hin nahm Zworkin 1931 die
> Entwicklung seiner eigenen Röhre wieder auf, die dann auch in Folge
> zwischenzeitlicher Fortschritte in der Herstellungstechnik schnell
> zum Erfolg führte.
Es wird halt gesagt, daß er Farnsworth schon einiges Nützliches
abgucken konnte. Warum sonst hat er auch den Prozeß verloren?
> Damit war das Schicksal der Farnsworth-Röhre natürlich besiegelt.
> Farnsworth selbst zerbrach an der ihn Zeit seines Lebens verfolgenden
> Diskrepanz zwischen seinem Anspruch und der Wirklichkeit. Er wurde
> zunehmend depressiv und soff sich letztendlich im Alter von nur 64
> Jahren zu Tode. An der im Film, der dem Artikel von Roth zugrunde
> liegt, verbreiteten ‘Dolchstosslegende’ hat Farnsworth selber
> vermutlich kräftig mit gestrickt…
Naja, wer säuft, hat er sich damit natürlich ohnehin selbst
abgeknallt. Da war aber seine beste zeit ohnehin vorbei. Die Legende
kam aber wohl erst nach seinem Ableben. Während Sarnoff (Zworkin gebe
ich da keine Schuld) ja durchaus zu Lebzeiten seiner Legende
gestrickt hat. Und da Sarnoff das mehr als einmal gemacht hat, glaube
ich die Version von Farnsworths Erben durchaus.
> Das kann auch G. W. Bush nicht viel besser…
LOL. Naja, der hätte aber keine 64 mehr geschafft mit seinem Gesaufe!
Nur daß er leider aufgehört hat und stattdessen in die Politik ist :-( >
> Nun ja, ich halte eigentlich alle nationalistischen Ansprüche, egal
> von welcher Seite, für absolut unangebracht. Wissenschaft und Technik
> lassen sich nicht ‘nationalisieren’,
Stimmt. Weshalb mir der Artikel auch durchaus gefallen hat - gerade
weil *das* darin nicht passiert. Sind ja zwei Amis gegeneinander. Hab
da auch kein Amihochgelobe gelesen, sondern einfach mal eine
nichtdeutsche Perspektive
K.

fernsehender Tonträger war das Problem, sondern die 60 Hz!
> Hochspannung und Bildkipp der damaligen Geräte waren NUR auf 50 Hz
> ausgelegt.
Das hat dem Geraet genausomig etwas ausgemacht
wie spaeter mein erster Computer, der ebenfalls
mit 60Hz Wiederholrate arbeitete.
> Fragen brauchten sie übrigens niemanden, denn die Besatzer waren
> nicht an deutsches Recht gebunden! Die Frequenzen bekamen sie von
> Stockholm
In ihrer eigenen Zone vielleicht.
> Deswegen schrieb ich Kinder …
> Das Problem ist nur, dass ein solcher Fehler, auch vor der
> Strafmündigkeit, dein Leben versauen kann.
Deine Argumentation erscheint mir ein wenig konfus:
Strafrechtlich relevant haette ja allenfalls
meine Manipulation an der Tonstufe sein
koennen. Die haette aber, wie du selbst
einraeumst, keinen weiteren Schaden anrichten
koennen, als dass man auf unserem Grundstueck
einen leicht gestoerten Empfang des
Mittelwellensenders von Radio Bremen gehabt
haette — das war aber selbst in meinem
Zimmer nicht der Fall, auch nicht auf KW.
Dass
man durch blosses Tuning auf
einen lokalen Fernsehsender, einen Brand
ausloesen koennte, muss man ja wohl nicht
wissen, wenn die Stadt nicht vorher
Lautsprecherwagen durch Strassen gefahren
lassen hat: ‘Achtung! Hier spricht der
Magistrat. Stellen sie ihre Fernsehempfaenger
nicht auf Kanal 25 ein!’
Wenn man bedenkt, wie viele Leute dort
damals das gleiche gemacht haben, haette die
Stadt, wenn man deinen Angaben trauen kann,
aussehen muessen wie Rom zu Neros Zeiten.
MfG

href=”http://blog.telewebber.de/fernsehen/interaktives-fernsehen/”>fernsehenen zeigt IMHO ohnehin eine erschuetternde Kompetenz in Sachen
> neuer Medien/Technologieen.
Mir fällt dazu immer nur dieser IBM-Werbespot ein…”in der Zeitung
steht, wir müssen ins Internet”…
> Unvergessen ist mir noch sein Zitat,
> das
> neue Internet-Portal muesse den Hoerern die Moeglichkeit geben, auf
> alle Inhalte der oer zugreifen zu koennen - am Beispiel Rezepte….
Nun, Bio’s Kochstudio scheint mir der erfolgreichste
Merchandisingbereich des estdeutschen Rundfunks zu sein - überall
liegen diese Kochbücher mit WDR-Logo rum und nich mal ‘ne Suppenkelle
bekommst, ohne daß da irgendwo draufsteht, daß die von Biolek empfohlen
ist…in Wirklichkkeit bedeutet das nur, daß sie überteuert ist, denn
irgendwie müssen die die Kohle ja wieder reinbekommen, die sie dafür
abgelatzt haben, auf ihr Teil das Logo drucken zu dürfen…
Also wen wundert’s?
Wenn das interaktive Fernsehen kommt, kannst dann bestimmt Bio’s
Tagesmenü auch gleich online ordern und es wird wahlweise als Zutaten
oder fertig zubereitet ins haus geliefert…naja, zumindest denkt
Pleitgen sich das so…
> a) wenn die oer und besonders seine Anstalt nix besseres zu bieten
> haetten, sollte man ihnen nicht nur das Internet verbieten sondern
> auch
> die Sendelizenzen aberkennen
Ich bin sowieso der Ansicht, da ich gerichtlich als Konkurrent
eingestuft worden bin, steht mir mindestens eine Sendelizenz für UKW
und ein Anteil an den GEZ-Gebühren zu. Aber das wird wohl niemand
anders so sehen…
Ernsthaft: Er muß sich entscheiden - Fisch oder Fleisch?
Kommerziell oder öffentlich-rechtlich?
Ständig mit zwangskassiertem Geld Leuten das Leben schwer zu machen,
die sich ihr Geld selbst verdienen müssen, ist absoluter Mißbrauch.
Heise stellt mit Telepolis und diesen Foren hier etwas viel
Demokratischeres und Nützlicheres bereit als die ganze ARD zusammen mit
ihren dämlichen Portalen, die noch nicht mal mitbekommen haben, daß
Internet gar nicht mehr so angesagt und Portale völligt out sind!
> b) Kochrezepte sind natuerlich genau das, was wir alle im Netz
> vermissen, vielleicht kriegen wir ja auch die Moeglichkeit,
> dieHaustiere der Angestellten zu bewundern, das reizt das Medium
> voll
> aus, mit Bildern und so…
Ich dachte eher, Webcams in allen Büros. Die Möglichkeit, dabei die
Moderatoren beim Schlafen und Pleitgen beim Nasebohren zu erwischen,
ist übrigens nicht gering: das hat er ja sogar auf der Pressekonferenz
vor laufenden Kameras gemacht!
> Quelle war der Heise-Ticker, so ziemlich eine der ersten Meldungen
> dort
> ueber dieses ach so neue Portal, bei der auch die 350 Millionen
> genannt
> wurden, die dafuer zurueckgestellt werden sollten.
Nicht zurückgestellt, bereits verbraten hamse die. Habe ich ganz
vergessen, in dem Artikel zu erwähnen…
[DAB]
> Das ist das, was mir auch am Artikel nicht gefaellt und weshalb ich
> ueberhaupt gepostet habe. Ich bezweifle ja gar nicht, dass Rot- und
> Schwarzfunk nicht gut aufeinander zu sprechen sind, aber DAB kommt
> nicht vom BR.
Nein, nicht wirklich. DAB liegen Eureka 147 und dverse Untersuchungen
des Fraunhofer-Insituts zugrunde. Aber der frühere technische Direktor
des BR Frank Müller-Römer hat sich sehr für DAB eingesetzt und war die
Ursache dafür, daß es in Bayern zuerst in Betrieb ging.
> Ist andere Baustelle, ok, das IRT sitzt in Nuernberg
> auf
> dem Gelaende des Landesstudios Franken,
Das IRT sitzt auch in München in Freimann. Und Fraunhofer unter anderem
in Erlangen :-) > es ist aber dennoch eine
> ARD-Institution (den genauen Status weiss ich nicht auswendig und
> die
> Webseite ist leider offline).
Das Instutut für Rundfunktechnik IRT ist unter www.irt.de
Es wird von ARD

Genau - Macht Fernsehen blöd und der Computer sc…

Posted by admin on August 26th, 2008

fernsehentzt gar nichts die Ursachen bei den Eltern oder bei den
> Lehrern zu
> suchen, ich denke es lassen sich genügend Beispiele finden, um
> beide
> Theorien (Lehrer sind schuld, Eltern sind schuld) zu widerlegen. Es
> ist
> vielmehr die Entwicklung der Gesellschaft, die sich auch in der
> Bildung
> der Kinder und Jugendlichen wiederspiegelt. Einzelne Personen oder
> Personengruppen aus dieser Gesellschaft herauszugreifen und als
> Sündenbock hinzustellen ist deswegen völlig falsch. Um die Probleme
> in
> der Bildung zu beheben bedarf es vielerlei Änderungen und
> Neuerungen,
> auch in Bereichen, die nur indirekt mit der Bildung zusammenhängen.
> Eltern und Lehrer müssen enger zusammenarbeiten, Politik und
> Wirtschaft
> müssen günstige Voraussetzungen für nutzbringende Lernen schaffen.
> Ein
> allgemeiner Wertewandel in der Gesellschaft muß dafür sorgen, daß
> Interesse an Bildung nicht nur gefördert, sondern vor allem auch
> honoriert wird.
mh…, da hast Du wohl recht. Mir haben zu Schulzeiten vielleicht auch
gezielte Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten gefehlt, auch
wenn das BIZ versucht da weiterzuhelfen, hat es mir kein Überblick
verschafft (wobei ich auch heute noch ausschließe, daß ich über all die
Möglichkeiten im Bilde bin).
Heute hilft mir in solchen Fällen das Internet weiter, sind wir nicht
nach Kondratieff in dem Informationstechnik Zyklus? Cool!
Tschöööö, wunsch Euch noch ein schönen Abend
BlackCat

Ich auch ;) - Macht Fernsehen blöd und der Computer sc…

Posted by admin on August 23rd, 2008

fernsehenoonRa schrieb am 7. Februar 2002 11:01
> >
> > > > Mit dem ewigen Geschrei nach Senkung der Lohnnebenkosten
> nimmt
> > > > die deutsche Industrie den Kommunen und Ländern die
> > > > finanziellen Grundlagen für ein brauchbares Bildungssystem
> > > > weg […]
> > >
> > > *lol*
> >
> > Da werden wohl einige Manager aus D mitlachen. Wie können die
> > anderen nur so blöd sein, Kohle für Bildung auszugeben?
> > Solange sich Unternehmen nicht stärker finanziell an Bildung
> > beteiligen, dürfen sie sich auch nicht über Facharbeitermangel
> > beschweren.
>
> Sollen denn die Unternehmen Schulen und Universitäten bauen und
> ausstatten? Mag ja sein, dass in anderen Staaten die erwähnte
> Abgabe
> gezahlt wird; in unserem System ist es die Aufgabe des Staates,
> Geld
> für Bildung zur Verfügung zu stellen.
Das er vorher, durch irgendwelche Steuern ja auch erstmal einnehmen
muss oder?
> Dass der sein Geld lieber für
> ABM-Massnahmen, Kombilohn, Subventionen
und Rüstung
> etc. raus wirft statt die
> Grundlagen unseres Bildungssystems zu verbessern sehe ich als weit
> grösseres Problem an
Da kann ich Dir zum Teil auch zustimmen.
> als die Erregung der Unternehmer über zu hohe
> Lohnnebenkosten. Darüber musste ich halt lachen: dass der Autor
> gerade
> dieses Argument anführt und ‘die Kapitalisten’ Telepolis-typisch
> auch
> für das Übel im Bildungssektor verantwortlich machen möchte.
Fand ich auch etwas irritierend, aber es ist nun mal so, das gerade
Unternehmen mit einer guten Kapitalausstattung lieber global in
irgendwelche defizitären Klitschen investieren um Steuern *zu sparen*,
anstatt sich -wie es sich für einen guten Gesellschaftsvertrag gehört-
an den Kosten für Bildung stärker zu beteiligen. Stattdessen bejammern
sie die Steuerbelastung UND die schlechte Ausbildung.
> Dabei
> greifen die staatlichen Stellen nun wirklich genug ab bei denen,
> die
> mehr als den Durchschnitt verdienen. Soll er mal was vernünftiges
> damit
> anstellen, und nicht nur Geld über die aus schütten, die am
> lautesten
> danach schreien und die Hände am sichtbarsten danach ausstrecken.
Wen meinst Du bloß? Doch nicht etwa BMW, Daimler-Chrysler oder “dieses
Unternehmen von Herrn Sommer” (Stoiber)?
> Im übrigen ist Geld nicht das einzige, noch nicht mal das grösste
> Problem. Strukturen und vor allem Einstellungen, persönliche
> Haltungen,
> sind viel entscheidender. Da kommen wir zur Erziehung, zu
> Wertesystemen
> etc. An anderer Stelle hier sind dazu ein paar interessante
> Postings zu
> lesen (Stichwort ‘Streber’), deren Aussage ich weitgehend zu
> stimme.
> Aber das Streben der Unternehmer nach niedrigeren Lohnnebenkosten
> verantwortlich zu machen: *LOL*
Im Beitrag standen ja auch noch andere mögliche Ursachen…
> > Ich meine, in dem Artikel stand “Lohnnebenkosten” für eine
> > spezielle Mentalität.
>
> Ganz sicher, für eine antikapitalistisch-staatspaternalistische
> Mentalität, meiner Meinung nach.
Das Du mir hier nicht folgen willst, hatte ich erwartet. ;) Macht aber auch (ganz unpaternalistisch) nix.
Gruß,
m m w